Displays im Auto streifenfrei reinigen ohne die Beschichtung zu ruinieren
Jasper von Detailing1 |
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YETI Rambler® "Food Jar" Thermobehälter - 16oz (473 ml) / White (Weiß) ist nicht sofort verfügbar. Sobald alle Produkte deiner Bestellung wieder verfügbar sind, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung. Die Lieferzeit bestimmt sich nach dem Artikel in deiner Bestellung, der die längste Lieferzeit hat.
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Sechs Uhr, draußen ist es noch grau, im Haus schläft alles. Du füllst den Eintopf ein, drehst den Deckel zu, hörst das kurze Klacken, wenn er sitzt. Zwei Stunden später steht das Auto auf dem Platz, die Haube ist offen, zwei Leute stehen davor und reden über Ansaugbrücken. Der YETI Food Jar steht auf dem Klapptisch an der Heckklappe und wartet.
Das ist der ganze Job. Nicht unterwegs essen, nicht schnell zwischendurch. Sondern ankommen, das Auto abstellen, eine Runde über den Platz gehen, und dann in Ruhe eine warme Mahlzeit haben, während die anderen sich an der Foodtruck-Schlange anstellen oder ein kaltes Brot aus der Alufolie packen.
Der Behälter macht dein Essen nicht warm, er hält den Zustand, den du ihm gibst. Deshalb passiert das Wichtige in der Küche, nicht auf dem Platz.
Kochendes Wasser rein, eine Minute stehen lassen, ausschütten. Dann sprudelnd heiß befüllen, bis rund vier Fünftel voll. Wer den Eintopf lauwarm aus der Mikrowelle kippt, isst um acht kalt, egal welcher Name auf dem Boden steht. Wer heiß befüllt, isst warm. Das ist der ganze Unterschied, und er kostet dich zwei Minuten.
Das Aufmachen ist ein eigener kleiner Moment. Erste Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn, dann ein spürbarer Anschlag und ein kurzes Zischen. Weiterdrehen, Deckel ab, Dampf steigt über den Klapptisch. Der Geruch von Gulasch um kurz nach acht auf einem Parkplatz, auf dem sonst nur Kaffee und Bremsenreiniger in der Luft liegen, sorgt zuverlässig für Gesellschaft.
Dasselbe funktioniert an der Strecke. Zwischen zwei Turns bleiben selten mehr als vierzig Minuten, und die gehen für Reifendruck, Tanken und Helm ab. Wer im Fahrerlager schon etwas Warmes dastehen hat, isst in Ruhe, statt sich im Anstehen ein Brötchen zu holen und dann zu hetzen. Auf einem Roadtrip mit dem Wochenendauto gilt dasselbe an der Raststätte, nur mit besserem Ausblick.
Einen Löffel legt YETI nicht bei. Denk an ihn, sonst stehst du mit warmem Essen und ohne Werkzeug da. Die Öffnung ist weit genug für normales Besteck, du kommst mit einem Esslöffel bis auf den Boden. Daneben passt ein Isolierbecher für den Kaffee, den es am Stand dann doch nicht gibt.
Die mittlere Größe ist für die meisten die richtige. 473 Milliliter sind eine vollwertige Erwachsenenportion Suppe, Chili oder Curry mit Reis, und sie hält länger warm als die kleine Variante.
Die 237 Milliliter sind die Frühstücksgröße. Overnight Oats auf der Anfahrt, ein Dip, eine Beilage. Für ein Mittagessen ist sie zu knapp, und thermisch ist sie die schwächste im Trio. Die 709 Milliliter sind die Wahl für langen Hunger oder zum Teilen zu zweit, kosten aber 16,5 Zentimeter Höhe in der Tasche.
Alle drei sind unten gleich breit, 9,5 Zentimeter. Auf einem Klapptisch im Wind ist das kein Datenblattwert, sondern der Grund, warum nichts umkippt, wenn jemand am Tisch vorbeigeht. Das gilt auch für das Gewicht: 0,46 bis 0,66 Kilogramm leer sind im Wanderrucksack ein Argument dagegen und auf dem Campingtisch genau richtig.
Wenn zwei Leute mitfahren und jeder seine Portion will, sind zwei mittlere Behälter die bessere Rechnung als ein großer. Halb gefüllt hält keiner richtig. Und wer den Klapptisch gleich richtig deckt, stellt eine Edelstahl-Schüssel daneben und packt Kaltes in eine isolierte Kühltasche.
Das ist der eigentliche Punkt bei YETI. Nicht die Stunde mehr oder weniger, sondern dass das Teil nach dem dritten Sommer im Kofferraum, neben der Werkzeugkiste, unter der Sonne auf der Hutablage, immer noch aussieht wie am ersten Tag.
Die farbige Außenhaut ist eine Pulverbeschichtung, die laut Hersteller nicht abplatzt, abblättert oder verblasst. YETI gibt fünf Jahre Garantie auf die Rambler-Serie. Wer schon einmal eine Lackversiegelung nach zwei Jahren beurteilt hat, kennt den Blick, mit dem man so etwas prüft: Kanten, Ecken, die Stelle, wo das Teil immer angefasst wird. Genau da passiert hier nichts.
Der zweite Punkt ist unsichtbar und fällt trotzdem auf. Die Außenwand bleibt trocken, auch wenn innen Kaltes steht. Kein Wasserring auf der lackierten Ladekante, keine feuchte Stelle auf dem Ledersitz, keine Pfütze auf dem Klapptisch nach zwei Stunden in der Sonne. Es ist dieselbe Obsession für Oberflächen, die man nicht hinterher wegwischen muss, nur am Behälter statt am Lack.
In dieser Szene ist Ausrüstung ein Teil davon, wie man über Dinge denkt. Wer sein Auto pflegt, statt es zu verbrauchen, kauft selten das Billigste und selten das Lauteste. Er kauft das, was in fünf Jahren noch da ist. Der Behälter auf dem Klapptisch sagt dasselbe über den Besitzer wie der Lack daneben, nur leiser.
Und wenn doch mal etwas dran ist, dann der Deckel. Wer regelmäßig Curry, Knoblauch oder Chili transportiert, hat den Geruch irgendwann in der Fuge sitzen. Deshalb ist der zweiteilige Aufbau mehr als eine Reinigungserleichterung, und deshalb lohnt es sich zu wissen, dass es den Deckel einzeln als Ersatzteil gibt, passend auf alle drei Größen. Ein Behälter, der am Deckel scheitert, ist hier kein Totalverlust.
Wo die Grenzen liegen, bevor du bestellst. Er passt nicht in den Getränkehalter, dafür ist er mit 9,5 Zentimetern schlicht zu breit, und YETI schreibt es selbst dazu. Er gehört in die Tasche oder in den Fußraum. YETI nennt außerdem keine Warm- oder Kalthaltedauer in Stunden. Wer eine belegte Zahl als Kaufkriterium braucht, findet sie bei Stanley oder Hydro Flask, nicht hier. Ein Speisebehälter bleibt ohnehin ein Mittagsbehälter: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, erhitzte Speisen bei mindestens 60 Grad zu halten und die Heißhaltezeit auf drei Stunden zu begrenzen. Kohlensäurehaltiges, Milchhaltiges und Fermentiertes schließt der Hersteller aus, weil sich über Stunden Druck aufbauen kann. Der Milchreis für den Roadtrip fällt damit raus, in die Mikrowelle darf der Edelstahl nicht, und für die Kühlkette auf der Anfahrt ist eine kleine Kühlbox mit Tragegurt das ehrlichere Werkzeug.
Der eine Handgriff, den kein Hersteller auf die Verpackung schreibt: Wenn der Deckel beim ersten Mal klemmt und das graue Unterteil im Behälter steckenbleibt, setz ihn wieder komplett auf und dreh über den Widerstandspunkt hinaus weiter. Dann kommen beide Teile zusammen heraus. Nie mit Besteck oder Zange hebeln, das kostet dich die Dichtung. Wer die Denkweise mag, findet sie im gesamten YETI Sortiment wieder, vom Thermobecher für die Anfahrt bis zur Espressotasse für den Klapptisch.
| Auf einen Blick | 237 ml | 473 ml | 709 ml |
|---|---|---|---|
| Höhe | ca. 10,4 cm | ca. 15,0 cm | 16,5 cm |
| Durchmesser | 9,5 cm, bei allen drei Größen gleich | ||
| Leergewicht | ca. 0,46 kg | ca. 0,57 kg | 0,66 kg |
| Material | 18/8-Edelstahl in Küchenqualität, außen pulverbeschichtet, BPA-frei | ||
| Deckel | zweiteiliger MagVent Deckel, zerlegbar, auf allen Größen identisch, als Ersatzteil erhältlich | ||
| Dichtigkeit | auslaufsicher im geschlossenen Zustand (Herstellerangabe) | ||
| Pflege | Behälter und beide Deckelteile spülmaschinenfest, Deckel vorher zerlegen, offen trocknen lassen | ||
| Nicht geeignet für | Mikrowelle, Getränkehalter, Kohlensäure, Milchprodukte, Fermentiertes | ||
| Garantie | 5 Jahre auf die Rambler-Serie (Herstellerangabe) | ||
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YETI nennt bewusst keine Stundenzahl. Praktisch gilt: heiß befüllen, gut voll machen, selten aufmachen. Und das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt ohnehin, erhitzte Speisen bei mindestens 60 Grad zu halten und nach drei Stunden zu essen.
473 Milliliter sind eine volle Erwachsenenportion und für die meisten die richtige Wahl. 237 Milliliter reichen für Oats, Dip oder Beilage. 709 Milliliter sind für großen Hunger oder zu zweit, brauchen aber 16,5 Zentimeter Höhe in der Tasche.
Nein. Mit 9,5 Zentimetern Durchmesser ist er dafür zu breit, und YETI schreibt das selbst dazu. Er fährt in der Tasche oder im Fußraum mit und kommt am Ziel auf den Klapptisch, nicht in die Mittelkonsole.
Ja, im geschlossenen Zustand ist der MagVent Deckel auslaufsicher. Dreh ihn vor dem Einpacken bis zum Anschlag zu und leg den Behälter nicht auf die Seite, solange du es vermeiden kannst.
Ja, Behälter und beide Deckelteile. Zerleg den Deckel vorher, sonst bleiben Reste in der Fuge sitzen. Danach offen trocknen lassen. Wer regelmäßig Curry oder Knoblauch transportiert, sollte das konsequent machen, sonst zieht der Geruch in die Dichtung.
Dann wurde das Oberteil nach dem ersten Anschlag zu früh abgezogen und das graue Unterteil steckt fest. Deckel wieder komplett aufsetzen und über den Widerstandspunkt hinaus weiterdrehen, dann kommen beide Teile zusammen heraus. Nie mit Werkzeug hebeln.
Kohlensäurehaltiges, Milchhaltiges und Fermentiertes schließt YETI aus, weil sich über Stunden Druck aufbauen kann. In die Mikrowelle darf der Edelstahl nicht. Und er hält nur, was du einfüllst, er macht nichts warm und nichts kalt.
Vor dem ersten Mal: Deckel in beide Teile zerlegen, alles einmal durchspülen.
Morgens: kochendes Wasser rein, eine Minute stehen lassen, ausschütten. Dann sprudelnd heiß befüllen, rund vier Fünftel voll, Deckel bis zum Anschlag zudrehen.
Am Klapptisch: gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, kurz warten, dann weiterdrehen. Nie mit Besteck hebeln.
Danach: Deckel zerlegen, alles in die Spülmaschine, offen trocknen lassen.
Kontakt
YETI UK Limited
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