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Jetzt in der Saison: Insektenreste lösen sich mit Einwirkzeit, trocken abreiben hinterlässt Kratzer im Klarlack. Zu den Insektenentfernern

Meistgekauft: die Koch-Chemie Top Star „Ts“ legt den UV-Schutz auf das Armaturenbrett, bevor die Hitze kommt. Zum Top Star

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Polieren

(158 Produkte)
Polieren trägt bei Detailing1 mit Schleifkorn eine hauchdünne Lage Klarlack ab und ebnet damit Kratzer, Swirls und Oxidation ein, statt sie aufzufüllen. Das Sortiment deckt den kompletten Ablauf aus Cut und Finish ab, von der groben Schleifpolitur über One-Step-Polituren bis zur Antihologramm-Politur, dazu Polierpads und Schleifschwämme in allen Härtegraden. Geführte Marken sind Koch-Chemie, SONAX, ZviZZer, GYEON und Rupes.

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  • Detailing1 Hero: Versiegelung & Pflege — SONAX Ceramic Spray-Versiegelung (Desktop)

    Nach der Politur: versiegeln

    Schutzschicht lässt Wasser abperlen und hält den Lack länger sauber

    Lackversiegelung entdecken
  • Koch-Chemie

    Heavy Cut "H9.02" Grobe Schleifpolitur

    Silikonölfreie grobe Schleifpolitur für tiefe Kratzer bis P1200

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 21,06€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (84,24€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Heavy Cut Foam Pad "Rot" Abrasiver Schleifschwamm / Polierpad (2024)

    Extrem abrasives Polierpad für tiefe Kratzer und Verwitterungen

    Auf Lager (10× Ø 150mm / 6" · 7× Ø 126mm / 5" · 7× Ø 76mm / 3" · 7× Ø 45mm / 1,7")
    Ab 12,19€
    Inhalt: 1 StückGrundpreis (12,19€ / Stück)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    One Cut & Finish "P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung

    Effektive Hochglanzpolitur und Versiegelung für Kratzerentfernung

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 10× 250ml)
    Ab 21,06€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (84,24€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Micro Cut Soft Foam Pad "Violett" (Weich) Antihologrammschwamm / Polierpad (2024)

    Weiches Polierpad für empfindliche Lacke und streifenfreies Finish

    Auf Lager (10× Ø 150mm / 6" · 1× Ø 126mm / 5" · 6× Ø 76mm / 3" · 9× Ø 45mm / 1,7")
    Ab 12,19€
    Inhalt: 1 StückGrundpreis (12,19€ / Stück)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Fine Cut "F6.01" Schleifpolitur (Fein)

    Feine Schleifpolitur für brillanten Tiefenglanz und perfekten Lack

    Auf Lager (1× 1000 ml / 1 Liter)
    Vorbestellung (250ml)
    Ab 19,96€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (79,84€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Fine Cut Foam Pad "Gelb" Mittelharter Schleifschwamm / Polierpad (2024)

    Mittelharter Schleifschwamm für mittel-starke Kratzer

    Auf Lager (6× Ø 150mm / 6" · 6× Ø 126mm / 5" · 5× Ø 76mm / 3" · 10× Ø 45mm / 1,7")
    Ab 9,97€
    Inhalt: 1 StückGrundpreis (9,97€ / Stück)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Micro Cut "M3.02" Micro-Schleifpolitur

    Zur Entfernung von Hologrammen & Kratzern für alle Lacktypen

    Auf Lager (2× 1000 ml / 1 Liter)
    Nachbestellt (8× 250ml)
    Ab 17,74€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (70,96€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    One Cut Foam Pad "Orange" Mittelharter 2in1 Schleifschwamm Polierpad (2024)

    Polierpad für Kratzerentfernung und Finish in einem Schritt

    Auf Lager (5× Ø 150mm / 6" · 9× Ø 126mm / 5" · 8× Ø 76mm / 3" · 7× Ø 45mm / 1,7")
    Ab 12,19€
    Inhalt: 1 StückGrundpreis (12,19€ / Stück)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Micro Cut & Finish "P3.01" Micro-Schleifpolitur mit Carnaubawachs

    Glanzvolle Micro-Schleifpolitur mit integriertem Carnaubawachs

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 19,96€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (79,84€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Lack-Polish grün "P1.03" Finish-Politur

    Finish-Politur mit Schleifgrad 1,0 & Glanzgrad 9,5 für alle Lackarten

    Auf Lager (7× 1000 ml / 1 Liter)
    Vorbestellung (5 Liter)
    Ab 18,85€
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (18,85€ / l)
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  • Koch-Chemie

    Micro Cut "M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur

    Innovative Politur zur dauerhaften Entfernung von Hologrammen

    Auf Lager (4× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 17,74€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (70,96€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Polish & Sealing Foam Pad "Grün" Weicher Finishschwamm / Polierpad (2024)

    Extra weiches Versiegelungspad für makelloses Finish

    Auf Lager (3× Ø 150mm / 6" · 3× Ø 126mm / 5" · 10× Ø 45mm / 1,7")
    Ab 9,97€
    Inhalt: 1 StückGrundpreis (9,97€ / Stück)
    Alle Einzelheiten
  • Auto polieren in zwei Stufen aus Cut und Finish

    Was passiert beim Auto polieren? Eine Politur trägt mit feinem Schleifkorn eine dünne Schicht Klarlack ab und ebnet Kratzer bis auf ihren Grund ein. Der Cut nimmt Material weg, der Finish holt den Glanz zurück. Bei Detailing1 bekommst du Polituren, Pads und Maschinen dafür.


    Auto polieren heißt, mit Schleifkorn eine hauchdünne Lage Klarlack abzunehmen, bis der Boden eines Kratzers auf gleicher Höhe mit der Umgebung liegt. Aufgefüllt wird dabei nichts. Wie viel abgeht, entscheidet nicht die Politur allein, sondern das Zusammenspiel aus Politur, Pad, Maschine und Drehzahl. Deshalb steht am Anfang jeder Politur die Frage, wie viel Klarlack überhaupt noch da ist.

    • Polieren nimmt weg, es füllt nichts auf. Der Klarlack einer modernen Serienlackierung liegt bei rund 40 bis 50 µm, ein einzelner Schleifdurchgang nimmt davon je nach Kombination 2 bis 5 µm. Heißt für dich: Ein Fahrzeug verträgt über sein Leben eine überschaubare Zahl an Vollpolituren, und die hebst du dir für die Fälle auf, die es wert sind.
    • Die Kombination entscheidet, nicht das Etikett auf der Flasche. Dieselbe Politur arbeitet auf einem harten Schaumpad deutlich aggressiver als auf einem weichen und liefert dir auf Stufe fünf ein anderes Bild als auf Stufe zwei. Politur, Pad, Maschine und Drehzahl sind vier Stellschrauben an einem einzigen Ergebnis.
    • Erst die Abnahme zeigt, was du wirklich gearbeitet hast. Polituren enthalten Öle, die feine Kratzer optisch zulegen, solange sie auf dem Lack liegen. Ein Panel Wipe, also eine verdünnte Alkohollösung, wischt diesen Film weg. Merkst du daran: Was nach dem Abnehmen noch zu sehen ist, war vorher auch schon da.

    Praxistipp von Detailing1: Aus unserer Praxis ist der häufigste Einstiegsfehler nicht die falsche Politur, sondern der Start mit der gröbsten. Wir sehen häufig Lacke, die mit Schleifpolitur und hartem Pad bearbeitet wurden, obwohl es um leichte Waschkratzer ging. Leg dir stattdessen ein Testfeld von etwa 40 mal 40 cm an einer unauffälligen Stelle an, zum Beispiel unten an der Fahrertür, und beginne mit der mildesten Kombination, die du im Regal hast. Reicht sie, hast du Klarlack gespart. Reicht sie nicht, gehst du eine Stufe härter und weißt danach genau, warum du sie brauchst.


    Polieren trägt Klarlack ab und bleibt deshalb die Ausnahme

    Eine Politur repariert keinen Kratzer. Sie senkt die Fläche rundherum so weit ab, bis der Kratzer nicht mehr auffällt, weil kein Licht mehr an seiner Kante bricht.

    Der Aufbau darüber ist immer derselbe: Blech, Grundierung, Basislack mit der Farbe, Klarlack obenauf. Poliert wird ausschließlich der Klarlack, und der ist bei einer Serienlackierung rund 40 bis 50 µm dünn, also etwa halb so dick wie ein Blatt Druckerpapier. Darunter beginnt sofort die Farbe.

    Wer zu weit geht, sieht das am Pad, bevor er es am Lack sieht. Ein farbiger Schleier auf dem Schaum bedeutet, dass der Klarlack durch ist und die Stelle nur noch über eine Nachlackierung zurückkommt. Genau dieser Punkt macht das Polieren zu etwas anderem als Waschen oder Versiegeln.

    Ein Schichtdickenmessgerät nimmt dir die Rechnerei ab. Es zeigt in Mikrometern, wie viel Lackaufbau an einer Stelle sitzt, und macht die Unterschiede sichtbar, die man von außen nicht ahnt. Kanten, Sicken und Kotflügelbögen tragen von Haus aus weniger Material als eine flache Motorhaube, weil der Lack beim Auftrag von diesen Zonen wegläuft.

    Daraus ergibt sich ein einfacher Rhythmus. Gewaschen wird wöchentlich, versiegelt zwei- bis dreimal im Jahr, poliert wird nach Bedarf und mit Abstand. Bei den meisten Fahrzeugen sind das wenige Male im ganzen Autoleben, jeweils dann, wenn der Lack tatsächlich Defekte trägt und nicht bloß stumpf wirkt.

    Und davor steht immer die Vorbereitung. Jeder Partikel, der noch im Lack sitzt, wird unter dem Pad zum Fräser und zieht dir eine frische Spur über das Panel. Wäsche, Eisenlöser und Knete gehören deshalb vor den ersten Polierdurchgang, den kompletten Ablauf findest du unter Lackvorbereitung.

    Cut und Finish sind zwei Arbeitsgänge mit zwei Zielen

    Cut heißt Abtrag, Finish heißt Verfeinerung. Beide Stufen arbeiten mit Schleifkorn und verfolgen trotzdem zwei völlig verschiedene Ziele auf demselben Panel.

    Im Cut geht es um Material. Ein grobes, kantiges Korn schneidet in den Klarlack und nimmt Kratzer, Hologramme und matte Oxidationsschichten weg. Der Koch-Chemie Heavy Cut „H9.02" Grobe Schleifpolitur ist die kräftigste Stufe für stark zerkratzte Lacke, der Koch-Chemie Fine Cut „F6.01" Schleifpolitur (Fein) die mittlere Variante für normale Gebrauchsspuren.

    Nach dem Cut ist der Lack sauber, aber nicht schön. Der grobe Durchgang hinterlässt ein eigenes, sehr feines Kratzmuster, das im Sonnenlicht als milchiger Schleier auftaucht. Genau dieses Muster nimmt der Finish weg: Sein Korn ist kleiner und bricht während der Arbeit weiter herunter, sodass der Abtrag zum Ende hin gegen null geht. Der Koch-Chemie Micro Cut „M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur ist dafür unsere Standardantwort.

    Für viele Fahrzeuge reicht ein einziger Durchgang. Sogenannte One-Step-Polituren decken Cut und Finish in einem Arbeitsgang ab, mit weniger Abtrag als eine echte Schleifpolitur und deutlich mehr Glanz als ein reines Finish. Der Koch-Chemie One Cut & Finish „P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung gehört zu unseren meistverkauften Artikeln dieser Kategorie und bringt zusätzlich eine Versiegelung mit.

    Noch milder liegt die Koch-Chemie Micro Cut & Finish „P3.01" Micro-Schleifpolitur mit Carnaubawachs. Sie nimmt kaum Material, glättet dafür den Grauschleier auf älteren Lacken und hinterlässt Carnaubawachs als Schutzschicht. Für ein Fahrzeug, das im Grunde in Ordnung ist und nur wieder Tiefe braucht, ist das der ehrlichere Weg als eine Schleifpolitur.

    Die Entscheidung zwischen einem und zwei Schritten fällt am Testfeld, nicht am Regal. Wenn eine One-Step-Kombination die Kratzer im Testfeld zu deiner Zufriedenheit wegnimmt, gibt es keinen Grund, härter zu arbeiten. Alle Schleif- und Finishstufen im Überblick stehen unter Politur.

    Politur, Pad und Maschine bilden ein System

    Die Politur bringt das Korn, das Pad bringt die Härte, die Maschine bringt die Bewegung. Erst zusammen ergeben die drei einen bestimmten Abtrag.

    Pads sind nach Härte gestaffelt und bei den meisten Herstellern über Farben codiert. Bei Koch-Chemie läuft die Reihe vom Heavy Cut Foam Pad „Rot" Abrasiver Schleifschwamm / Polierpad (2024) über das mittelharte One Cut Foam Pad „Orange" Mittelharter 2in1 Schleifschwamm Polierpad (2024) und das Fine Cut Foam Pad „Gelb" Mittelharter Schleifschwamm / Polierpad (2024) bis zum weichen Micro Cut Soft Foam Pad „Violett" (Weich) Antihologrammschwamm / Polierpad (2024).

    Ganz am Ende der Reihe steht das Polish & Sealing Foam Pad „Grün" Weicher Finishschwamm / Polierpad (2024). Es schleift praktisch nicht mehr, sondern verteilt Versiegelungen und Wachse gleichmäßig. Wer damit eine Schleifpolitur fährt, wundert sich zu Recht, dass nichts passiert.

    Bei SONAX übernehmen das SONAX PROFILINE ExzenterPad hart Polierpad und das SONAX PROFILINE ExzenterPad medium Polierpad dieselben Rollen. Wichtig ist die Bauform: Exzenterpads sind auf den Freihub der Maschine abgestimmt und laufen anders als Pads für Rotationsmaschinen. Wollpads schneiden noch aggressiver als jeder Schaum und gehören in geübte Hände auf harten Lacken.

    Auf der Maschinenseite gibt es drei Bauarten. Der Exzenter dreht das Pad frei und bricht die Rotation, sobald du Druck gibst, was Brandflecken fast ausschließt und ihn zur sicheren Wahl für den Einstieg macht. Die Zwangsrotation koppelt Hub und Drehung fest, arbeitet dadurch schneller und bleibt trotzdem gutmütig. Die klassische Rotationsmaschine hat den größten Abtrag und erzeugt bei falscher Führung genau die Hologramme, um die es später geht. Die Auswahl findest du unter Poliermaschinen.

    Zwei Praxisdetails hängen daran. Der Paddurchmesser sollte etwa 15 bis 25 mm größer sein als der Stützteller, sonst schlägt der Tellerrand irgendwann auf den Lack. Und ein Pad ist nach etwa zwei Panels gesättigt: Es nimmt keine Politur mehr auf, wird warm und schmiert. Zwischendurch ausbürsten oder wechseln kostet dich zwanzig Sekunden und rettet das Ergebnis. Das komplette Sortiment steht unter Polierpads und Schleifschwämme.

    Drehzahl, Anpressdruck und Vorschub steuern den Abtrag

    Die gleiche Kombination aus Politur und Pad liefert je nach Führung ein völlig anderes Ergebnis. Drei Größen bestimmen das: Drehzahl, Anpressdruck und wie schnell du über die Fläche gehst.

    Die Drehzahl fährst du in Stufen. Verteile die Politurtropfen bei niedrigster Einstellung über das Feld, damit dir nichts wegspritzt, arbeite dann auf der oberen Hälfte der Skala, und nimm für den letzten Übergang wieder zwei Stufen zurück. Der langsame Schlussgang bringt das Korn kontrolliert zu Ende, statt es abrupt abzureißen.

    Beim Anpressdruck reicht das Eigengewicht der Maschine plus ein leichter Nachdruck mit der Handfläche. Beim Exzenter kannst du das direkt kontrollieren: Zieh einen Strich mit Filzstift über das Pad. Solange sich der Strich sichtbar dreht, arbeitet die Maschine. Steht er still, drückst du zu fest und schiebst das Pad nur noch über den Lack.

    Der Vorschub entscheidet über die Zeit, die das Korn zum Arbeiten hat. Bewährt hat sich ein Feld von etwa 40 mal 40 cm, das du in vier bis sechs langsamen Übergängen abfährst, jeweils zur Hälfte überlappend und im Kreuzgang, also erst waagerecht, dann senkrecht. Wer schnell wischt, verteilt Politur, statt sie zu nutzen.

    Wärme ist die stille Fehlerquelle. Der Lack darf sich handwarm anfühlen, nicht heiß, und keine Politur gehört in die pralle Sonne. Trocknet die Politur unter dem Pad an, hört sie auf zu schneiden und fängt an zu schmieren. Ein neuer Tropfen ist dann besser als ein weiterer Durchgang auf trockenem Grund.

    Kanten, Sicken und schmale Streben bekommen eine Sonderbehandlung. Dort sitzt weniger Klarlack, und das Pad liegt nur mit einem Teil seiner Fläche auf, wodurch der Druck pro Quadratzentimeter steigt. Abkleben mit Malerkrepp ist der schnellste Schutz, alternativ arbeitest du die Kanten von Hand mit einem weichen Applikator nach.

    Hologramme zeigen sich erst nach der Abnahme

    Hologramme sind feine, bogenförmige Kratzspuren, die im direkten Sonnen- oder Punktlicht wie ein dreidimensionaler Schleier über dem Lack schweben. In der Szene heißen sie auch Polierschleier.

    Sie entstehen fast immer aus drei Ursachen: zu grobes Korn ohne anschließenden Finish, eine Rotationsmaschine mit zu hoher Drehzahl, oder ein Pad, das schon voll und trocken war. Auf dunklen Lacken sind sie am deutlichsten zu sehen, auf Silber und Weiß findest du sie oft erst, wenn das Fahrzeug im Freien in der Sonne steht.

    Der Grund, warum sie so spät auffallen, steckt in der Politur selbst. Neben dem Schleifkorn enthält sie Öle und Lösungsmittel, die in den frisch geöffneten Lack ziehen und feine Spuren optisch zulegen. Solange dieser Film liegt, siehst du ein besseres Ergebnis als das, was du tatsächlich gearbeitet hast. Nach ein paar Wäschen ist der Film weg und die Spuren sind zurück.

    Ein Panel Wipe löst das. Dahinter steckt eine verdünnte Alkohollösung, meist Isopropanol mit Wasser, die Öle und Silikone rückstandsfrei abnimmt, ohne den Lack anzugreifen. Übersetzt heißt das: Du siehst nach dem Abwischen den nackten Klarlack und damit dein echtes Ergebnis, statt es dir schönzumessen.

    Der Ablauf ist simpel. Nach jedem fertigen Panel einmal mit Panel Wipe und einem sauberen Mikrofasertuch abnehmen, dann im Streiflicht prüfen. Eine LED-Handlampe mit gebündeltem Strahl zeigt dir mehr als jede Deckenbeleuchtung, weil sie einen harten Reflex erzeugt, an dem sich jede Störung im Lack verrät.

    Findest du Hologramme, ist die Antwort ein Finishdurchgang und keine Wiederholung des Cuts. Der Koch-Chemie Micro Cut „M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur auf einem weichen Pad, reduzierte Drehzahl, wenig Druck. Erst wenn die Fläche nach der Abnahme sauber bleibt, kommt Schutz drauf, alles dazu steht unter Versiegelung und Pflege.

    Wann Polieren die richtige Antwort ist

    Poliert wird, wenn der Lack Defekte trägt, die du sehen und fühlen kannst. Wirkt er nur stumpf, ist oft die Versiegelung fällig und nicht die Maschine.

    Der Fingernageltest sortiert schnell vor. Fahre quer über den Kratzer: Bleibt der Nagel spürbar hängen, reicht der Kratzer tiefer als das, was du gefahrlos abtragen kannst, und die Stelle gehört in eine Lackreparatur. Fühlt sich die Fläche glatt an und der Kratzer ist trotzdem sichtbar, sitzt er im Klarlack und lässt sich herauspolieren.

    Der Klassiker sind Swirls, also die feinen kreisrunden Waschkratzer aus Bürstenanlagen und alten Schwämmen, die in der Sonne wie ein Spinnennetz aussehen. Für sie ist eine One-Step-Kombination in der Regel genug. Wenn du zum ersten Mal polierst, ist der Koch-Chemie One Cut & Finish „P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung auf dem One Cut Foam Pad „Orange" Mittelharter 2in1 Schleifschwamm Polierpad (2024) die Kombination mit dem größten Sicherheitsabstand nach unten.

    Trägt der Lack tiefere Spuren, Vogelkot-Ätzungen oder eine matte Oxidationsschicht, führt kein Weg an zwei Schritten vorbei. Dann startest du mit dem Koch-Chemie Heavy Cut „H9.02" Grobe Schleifpolitur auf dem Heavy Cut Foam Pad „Rot" Abrasiver Schleifschwamm / Polierpad (2024) und legst den Finish mit dem Micro Cut Soft Foam Pad „Violett" (Weich) Antihologrammschwamm / Polierpad (2024) darüber.

    Einen Sonderfall gibt es für Boote. Gelcoat ist kein Klarlack, sondern eine pigmentierte Polyesterschicht, die deutlich dicker aufträgt und unter UV-Last stark auskreidet. Dafür ist der Koch-Chemie Gelcoat One Cut „Gp6.01" Hochglanzpolitur mit Versiegelung für Gelcoats und Bootslacke (Marine-Linie) ausgelegt, mit einer Abstimmung, die auf einem Autolack zu grob wäre.

    Und wenn du unsicher bist, ob überhaupt poliert werden muss: Wasch das Fahrzeug, dekontaminiere es über die Lackvorbereitung und schau es dir danach im Streiflicht an. Ein sauberer Lack sieht regelmäßig besser aus als erwartet. Was dann noch stört, ist der Grund für die Maschine, und alles Übrige ist eine Frage von Schutz statt Abtrag.

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