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Jetzt in der Saison: Insektenreste lösen sich mit Einwirkzeit, trocken abreiben hinterlässt Kratzer im Klarlack. Zu den Insektenentfernern

Meistgekauft: die Koch-Chemie Top Star „Ts“ legt den UV-Schutz auf das Armaturenbrett, bevor die Hitze kommt. Zum Top Star

Neu im Sortiment: die Dr. Wack A1 „ALL in ONE“ Care & Protect deckt Lack, Kunststoff, Glas, Felgen und Reifen mit einer Formel ab. Zur Sprühversiegelung

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Politur

(95 Produkte)
Politur fürs Auto trägt bei Detailing1 mit Schleifkorn aus Aluminiumoxid eine hauchdünne Schicht Klarlack ab und legt darunter eine ebene, glanzfähige Fläche frei. Das Sortiment reicht von der groben Schleifpolitur über Finishpolituren für hologrammfreien Hochglanz bis zur All-in-One-Politur mit Versiegelung, dazu Sonderfälle für Gelcoat, Glas und Metall. Geführte Marken sind Koch-Chemie, SONAX, GYEON, Meguiar's, CarPro und ZviZZer.

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  • Detailing1 Hero: Versiegelung & Pflege — SONAX Ceramic Spray-Versiegelung (Desktop)

    Nach der Politur: versiegeln

    Schutzschicht lässt Wasser abperlen und hält den Lack länger sauber

    Lackversiegelung entdecken
  • Koch-Chemie

    Heavy Cut "H9.02" Grobe Schleifpolitur

    Silikonölfreie grobe Schleifpolitur für tiefe Kratzer bis P1200

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 21,06€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (84,24€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    One Cut & Finish "P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung

    Effektive Hochglanzpolitur und Versiegelung für Kratzerentfernung

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 10× 250ml)
    Ab 21,06€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (84,24€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Fine Cut "F6.01" Schleifpolitur (Fein)

    Feine Schleifpolitur für brillanten Tiefenglanz und perfekten Lack

    Auf Lager (1× 1000 ml / 1 Liter)
    Vorbestellung (250ml)
    Ab 19,96€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (79,84€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Micro Cut "M3.02" Micro-Schleifpolitur

    Zur Entfernung von Hologrammen & Kratzern für alle Lacktypen

    Auf Lager (2× 1000 ml / 1 Liter)
    Nachbestellt (8× 250ml)
    Ab 17,74€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (70,96€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Micro Cut & Finish "P3.01" Micro-Schleifpolitur mit Carnaubawachs

    Glanzvolle Micro-Schleifpolitur mit integriertem Carnaubawachs

    Auf Lager (3× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 19,96€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (79,84€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Lack-Polish grün "P1.03" Finish-Politur

    Finish-Politur mit Schleifgrad 1,0 & Glanzgrad 9,5 für alle Lackarten

    Auf Lager (7× 1000 ml / 1 Liter)
    Vorbestellung (5 Liter)
    Ab 18,85€
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (18,85€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Detailing1 Hero: ZviZZer Polituren — Lack finishen & Hochglanz (Mobile)

    Letzter Schliff für tiefen Glanz

    FC 2000 Fine Cut finisht den Lack swirlfrei auf Hochglanz.

    ZviZZer Politur entdecken
  • Koch-Chemie

    Micro Cut "M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur

    Innovative Politur zur dauerhaften Entfernung von Hologrammen

    Auf Lager (4× 1000 ml / 1 Liter · 6× 250ml)
    Ab 17,74€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (70,96€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • SONAX

    PROFILINE ActiFoam "Energy" Reinigungsschaum (Snow Foam)

    pH-neutraler Snow-Foam-Reiniger für die kontaktlose Vorwäsche

    Ab 15,41€ 22,04€
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (15,41€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie

    Metal Polish "Mep" Metal Politur

    Effektive Metallpolitur für Glanz und Schutz

    Auf Lager (2 Stück)
    9,97€
    Inhalt: 75mlGrundpreis (132,93€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • SONAX

    PROFILINE OS "02-06" Hochglanz-Politur mit Versiegelung (One-Step)

    OS 02-06 — Hochglanz-Politur mit Versiegelung (One-Step)

    Auf Lager (6× 250 ml · 3× 1000 ml / 1 Liter)
    Ab 9,86€ 13,99€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (39,44€ / l)
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  • Koch-Chemie

    Lack-Polish violett "P2.03" Abrasive Glanzpolitur

    Abrasive Glanzpolitur, Korrektur und Hochglanz in einem Arbeitsgang

    Begrenzter Vorrat (6 Stück)
    23,28€
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (23,28€ / l)
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  • Koch-Chemie

    Heavy Cut "H8.02" Grobe Schleifpolitur

    Extrem kraftvolle Politur mit maximalem Cut

    Auf Lager (6× 1000 ml / 1 Liter · 5× 250ml)
    Ab 18,85€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (75,40€ / l)
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  • Politur fürs Auto von Schleifkorn bis Hochglanz

    Was macht eine Politur? Sie trägt mit einem Schleifkorn eine hauchdünne Schicht Klarlack ab und legt darunter eine ebene, glänzende Fläche frei. Bei Detailing1 findest du grobe Schleifpolituren, Finishpolituren für den Hochglanz und All-in-One-Polituren für den Ein-Schritt-Durchgang.


    Politur fürs Auto ist eine Paste oder Emulsion aus Schleifkorn und Trägeröl, die einen Kratzer nicht auffüllt, sondern die Lackfläche rundherum auf dessen Niveau abträgt. Das Korn liegt im Mikrometerbereich, das Öl hält es in Schwebe, schmiert und kühlt. Aus Korngröße, Kornhärte und Pad entsteht entweder grober Abtrag oder feiner Glanz. Ohne Maschine, Pad und Anpressdruck passiert dabei nichts.

    • Das Korn entscheidet, nicht die Farbe der Flasche. Zwischen grober Schleifpolitur und Finishpolitur liegen Größenordnungen im Korn, von einigen Mikrometern bis unter ein Mikrometer. Heißt für dich: Dieselbe Maschine und dasselbe Pad liefern mit zwei verschiedenen Polituren zwei völlig verschiedene Ergebnisse.
    • Abtrag ist endlich, und zwar knapp. Der Klarlack eines Serienfahrzeugs misst rund 35 bis 50 µm, ein Durchgang mit Schleifpolitur nimmt davon etwa ein bis drei µm. Praktisch: Ein Fahrzeug verträgt über sein Leben eine Handvoll ernsthafter Korrekturen, danach wird es dünn.
    • Drei Bauarten für drei Ziele. Schleifpolituren räumen Defekte weg, Finishpolituren holen den Hochglanz und arbeiten hologrammfrei aus, All-in-One-Polituren erledigen Korrektur und Schutz in einem Durchgang. Dazu kommen Sonderfälle für Gelcoat, Glas und Metall.

    Praxistipp von Detailing1: Aus unserer Praxis ist zu viel Politur auf dem Pad der häufigste Grund für ein mittelmäßiges Ergebnis. Drei bis vier erbsengroße Tropfen auf einem 130-mm-Pad reichen für einen Abschnitt von etwa 40 × 40 cm. Wer stattdessen eine Raupe quer über das Pad legt, bekommt einen Schmierfilm, in dem das Korn schwimmt statt zu schneiden, und Rückstände in jeder Spalte. Der Lack sieht danach glänzend aus, weil das Öl die feinen Kratzer kaschiert, und beim ersten Regen ist alles wieder da. Weniger Produkt, mehr Durchgänge, am Ende einmal mit Panel Wipe abziehen und im Streiflicht kontrollieren.


    Eine Politur arbeitet mit Korn, nicht mit Füllstoff

    Polieren heißt abtragen. Die Politur nimmt so lange Klarlack weg, bis der tiefste Punkt des Kratzers die neue Oberfläche ist.

    Ein Swirl ist im Querschnitt eine schmale Kerbe. Ihre Flanken werfen einfallendes Licht in alle Richtungen, und genau das siehst du als milchigen Schleier im Sonnenlicht. Wird die Fläche rundherum um wenige Mikrometer gesenkt, verschwindet die Kerbe, das Licht wird wieder gerichtet zurückgeworfen, der Lack wirkt tief.

    Der Preis dafür ist Material. Der Klarlack eines Serienfahrzeugs liegt bei rund 35 bis 50 µm, das ist etwa die Hälfte eines menschlichen Haares. Eine grobe Schleifpolitur mit hartem Pad nimmt pro Durchgang ein bis drei µm davon. Übersetzt: Zwei bis drei Vollkorrekturen sind über die Jahre unkritisch, danach solltest du die Schichtdicke kennen, bevor du weitermachst.

    Davon zu trennen sind Füllstoffe. Viele Polituren enthalten Öle und Wachse, die feine Kratzer optisch schließen, ohne sie zu entfernen. Das ist kein Betrug, sondern ein legitimer Teil der Rezeptur, und es ist der Grund, warum ein Ergebnis nach drei Wäschen anders aussieht als am Abend der Arbeit. Wer wissen will, was wirklich weg ist, zieht die Fläche mit einer Panel-Wipe-Lösung ab und schaut noch einmal.

    Nach oben grenzt sich die Politur gegen die chemische Vorstufe ab. Alles, was auf dem Lack sitzt und nicht darin, gehört in die Lackreinigung und nicht unter das Pad. Eingebettete Eisenpartikel sind härter als jedes Schleifkorn und werden unter dem Pad zum Fräser, der eine frische Spur quer über das Panel zieht.

    Nach unten grenzt sie sich gegen den Schutz ab. Eine Politur hinterlässt einen nackten, offenen Lack ohne jede Standzeit. Der Glanz nach dem Auspolieren ist echt und er ist ungeschützt, deshalb folgt am selben Tag eine Versiegelung oder ein Wachs.

    Die Korngröße entscheidet über Abtrag und Glanz

    Zwischen einer Heavy Cut und einer Finishpolitur liegt kein Marketingunterschied, sondern eine Korngröße.

    Das Schleifmittel in fast allen Lackpolituren ist Aluminiumoxid, in der Technik als Korund bekannt, ein Kristall, der deutlich härter ist als der Klarlack darüber. Groß gemahlen schneidet er tief und hinterlässt eine eigene, feine Schleifspur. Fein gemahlen, bei Finishpolituren unter einem Mikrometer, poliert er diese Spur wieder heraus. Merkst du daran: Jede Politur setzt einen Defekt, der kleiner ist als der, den sie entfernt hat.

    Die Hersteller bilden das in Stufen ab, und bei Koch-Chemie liest sich die Systematik besonders klar. Der Koch-Chemie Heavy Cut „H9.02" Grobe Schleifpolitur steht am groben Ende, der Koch-Chemie Fine Cut „F6.01" Schleifpolitur (Fein) in der Mitte, der Koch-Chemie Micro Cut „M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur am feinen Ende. Die Namen sind die Skala.

    Neben der Größe zählt die Trägerflüssigkeit. Öle, Wasser und Emulgatoren halten das Korn in Schwebe, bauen den Gleitfilm auf und führen Wärme ab. Läuft dieser Film leer, walkt das Korn trocken über den Lack, die Temperatur steigt und du siehst hinterher Hologramme statt Glanz. Deshalb ist ein antrocknender Politurfilm immer ein Abbruchsignal.

    Die dritte Stellschraube liegt gar nicht in der Flasche. Ein hartes Schaumpad oder ein Wollpad multipliziert den Cut einer mittleren Politur, ein weiches Finishpad nimmt ihn zurück. Welche Kombination wozu passt, steht bei den Polierpads und Schleifschwämmen, und die Faustregel lautet: erst die weichste Kombination testen, die den Defekt noch löst.

    Am gröbsten Ende schließt die Politur an den Nassschliff an. Der SONAX PROFILINE Cut+Finish „5/5" Einstufen-Politur (bis P1500) trägt seine Grenze im Namen: Schleifspuren bis zur Körnung P1500 holt er heraus, alles Gröbere bleibt sichtbar. Solche Angaben sind der ehrlichste Datenpunkt, den eine Politur mitbringen kann.

    Warum das Korn beim Polieren immer feiner wird

    Eine Politur ist am Ende eines Durchgangs eine andere als am Anfang. Genau darauf ist ein Teil der Rezepturen ausgelegt.

    Beim zerfallenden Korn brechen die Kristalle unter Druck und Reibung in immer kleinere Bruchstücke. Die Abrasion nimmt über die Arbeitszeit ab, der Cut sitzt in den ersten Bahnen, der Finish in den letzten. Praktisch heißt das: Eine einzige Politur schneidet zuerst und poliert danach ihre eigene Spur wieder aus, wenn du ihr die Zeit dafür gibst.

    Das Gegenmodell arbeitet mit konstantem Mikrokorn, das nicht zerfällt. Der Abtrag bleibt über den gesamten Durchgang gleich und wird nur über Zeit, Druck und Drehzahl gesteuert. In der Szene laufen dafür die Kürzel DAT und SMAT. Der Vorteil liegt in der Kontrolle: Du entscheidest, wann Schluss ist, statt auf das Auspolieren des Korns zu warten.

    Am Pad merkst du den Unterschied sofort. Bei zerfallendem Korn wird der Film nach zwei bis drei Bahnen sichtbar transparenter, die Maschine läuft spürbar leichter und wird leiser. Beim konstanten Korn bleibt der Widerstand bis zum Schluss gleich, und der Film bleibt milchig, bis du abnimmst.

    Daraus folgt die wichtigste Arbeitsregel dieser Kategorie: Eine zerfallende Politur nach zwei Bahnen abzunehmen, ist der sichere Weg zu Hologrammen. Das grobe Korn hat gearbeitet, das feine noch nicht. Wer den Durchgang dagegen zu Ende fährt, bekommt die Korrektur und den Finish aus derselben Flasche.

    Beide Systeme haben denselben Feind: Hitze. Über etwa 40 °C Oberflächentemperatur verdunstet die Trägerflüssigkeit schneller, als sie schmieren kann. Arbeite im Schatten, an handkaltem Lack, und leg zwischen den Panels eine Pause ein, statt die Fläche in der Sonne durchzuziehen.

    Schleifpolitur, Finishpolitur und All in One im Vergleich

    Drei Bauarten decken die gesamte Kategorie ab, und sie lösen unterschiedliche Aufgaben.

    Schleifpolituren sind für sichtbare Defekte gebaut: tiefere Swirls, Waschstraßenkratzer, Verwitterung, Schleifspuren nach einer Lackausbesserung. Der Koch-Chemie Heavy Cut „H9.02" Grobe Schleifpolitur und der Koch-Chemie Heavy Cut „H8.02" Grobe Schleifpolitur stehen für dieses Ende. Sie verlangen einen zweiten Schritt, weil sie ihre eigene Spur hinterlassen.

    Finishpolituren übernehmen diesen zweiten Schritt. Der Koch-Chemie Micro Cut „M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur und der Koch-Chemie Lack-Polish grün „P1.03" Finish-Politur tragen kaum noch Material ab und richten die Oberfläche optisch aus. Auf dunklen Unilacken ist dieser Schritt der Unterschied zwischen ordentlich und beeindruckend, weil Schwarz jede Unruhe zeigt.

    All-in-One-Polituren fassen Korrektur und Schutz zusammen. Der Koch-Chemie One Cut & Finish „P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung bringt eine Versiegelungskomponente mit, der Koch-Chemie Micro Cut & Finish „P3.01" Micro-Schleifpolitur mit Carnaubawachs setzt auf Carnaubawachs. Für ein Fahrzeug in gutem Zustand ist das der ehrlichste Weg zu einem sauberen Sonntag: ein Durchgang, ein Ergebnis, ein Grundschutz.

    Dazwischen liegen abrasive Glanzpolituren wie der Koch-Chemie Lack-Polish violett „P2.03" Abrasive Glanzpolitur. Sie tragen mehr ab als eine reine Finishpolitur und weniger als eine Schleifpolitur, und sie sind die realistische Wahl, wenn du ohne Maschine von Hand arbeitest.

    Am Rand der Kategorie stehen die Sonderfälle. Glaspolituren arbeiten mit Ceroxid statt Korund, Metallpolituren mit sehr feinen Pasten für Aluminium und Chrom, und die Marine-Linie zielt auf Gelcoat. Der Koch-Chemie Gelcoat One Cut „Gp6.01" Hochglanzpolitur mit Versiegelung für Gelcoats und Bootslacke (Marine-Linie) rechnet mit einer Schicht, die um ein Vielfaches dicker ist als Autoklarlack und mit den Jahren auskreidet. Autopolitur auf Gelcoat ist deshalb meist zu schwach, nicht zu stark.

    Vier Tropfen, anspreizen, in Bahnen arbeiten

    Die Anwendung entscheidet über mehr Ergebnis als die Wahl der Flasche. Drei Punkte tragen den größten Teil davon.

    Erstens die Menge. Drei bis vier erbsengroße Tropfen auf einem 130-mm-Pad sind für einen Abschnitt genug, bei jedem weiteren Abschnitt reichen zwei. Zu viel Produkt baut einen Ölfilm auf, in dem die Körner aneinander vorbeigleiten, statt in den Lack zu greifen, und der Rest landet in Spaltmaßen und Zierleisten.

    Zweitens das Anspreizen. Setz das Pad mit der Politur auf die Fläche, bevor du die Maschine startest, und verteile sie auf der niedrigsten Stufe über den ganzen Abschnitt. Nichts spritzt weg, der Film liegt gleichmäßig, und das Korn steht überall zur Verfügung, wenn du auf Arbeitsdrehzahl gehst.

    Drittens die Bahnen. Teile das Panel in Abschnitte von etwa 40 × 40 cm und fahre sie kreuzweise ab, erst längs, dann quer, mit ungefähr der halben Padbreite Überlappung. Die Führgeschwindigkeit liegt bei rund drei bis fünf Zentimetern pro Sekunde, langsamer als die meisten beim ersten Mal glauben. Vier bis sechs Durchgänge sind normal, der letzte davon ohne eigenen Anpressdruck.

    Das Pad braucht eigene Aufmerksamkeit. Nach zwei Abschnitten ist es mit Politurresten und abgetragenem Klarlack gesättigt und überträgt kaum noch frisches Korn. Kurz mit einer Bürste ausbürsten oder ausblasen, und nach jedem Panel den Zustand prüfen. Welche Maschine dazu passt und wie Exzenter und Rotation sich unterscheiden, steht bei den Poliermaschinen.

    Und die Kontrolle gehört zum Ablauf, nicht ans Ende. Nach jedem Abschnitt die Fläche abnehmen, mit einer Panel-Wipe-Lösung die Öle entfernen und mit einer Lampe im flachen Winkel darüberleuchten. Was du unter Streiflicht nicht siehst, siehst du zwei Tage später in der Sonne, und dann steht das Fahrzeug schon versiegelt da.

    Welche Politur zu deinem Lack passt

    Drei Fragen führen zur Entscheidung: Wie tief sitzen die Defekte, wie hart ist der Lack, und wie viel Zeit hast du eingeplant.

    Die Tiefe klärst du mit dem Fingernagel. Bleibt er in einem Kratzer hängen, reicht die Politur allein nicht mehr, dann geht es um Ausbesserung statt Korrektur. Alles, was du nur siehst und nicht spürst, ist Politurgebiet.

    Für ein gepflegtes Fahrzeug mit leichten Swirls und wenig Zeit ist ein Ein-Schritt-Durchgang die richtige Antwort. Der Koch-Chemie One Cut & Finish „P6.02" Hochglanzpolitur mit Versiegelung ist bei uns aus gutem Grund einer der meistverkauften Artikel dieser Kategorie: Er räumt sichtbar auf und lässt den Lack geschützt zurück.

    Bei mittleren Defekten auf harten europäischen Klarlacken lohnt der Zweischritt. Erst der Koch-Chemie Fine Cut „F6.01" Schleifpolitur (Fein) auf einem mittelharten Pad, danach der Koch-Chemie Micro Cut „M2.02" Hochglanz Antihologramm Politur auf weichem Pad. Rechne für eine Mittelklasse-Limousine mit einem ganzen Tag, beim zweiten Mal mit deutlich weniger.

    Weiche Lacke, wie sie viele japanische Fahrzeuge tragen, brauchen weniger Cut, als die Defekte vermuten lassen. Dort holt oft schon eine Finishpolitur allein das Ergebnis, und eine grobe Schleifpolitur produziert mehr Arbeit, als sie löst. Umgekehrt bleibt bei sehr harten Lacken die Heavy-Cut-Stufe die einzige, die überhaupt greift.

    Wenn du den größeren Rahmen suchst: Der komplette Ablauf von der Vorbereitung bis zum Finish steht unter Polieren, die passende Mechanik unter Poliermaschinen und Polierpads und Schleifschwämme. Die Politur ist in dieser Kette das Einzige, was den Lack tatsächlich verändert. Alles andere daran ist Werkzeug.

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