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Kunstleder-Versiegelung von COLOURLOCK

(1 products)
Die Kunstleder-Versiegelung von COLOURLOCK schützt Polyurethan-Oberflächen dort, wo sie wirklich altern: an der Reibung. COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" legt einen unsichtbaren, flexiblen Gleitfilm auf die Deckschicht, senkt den Abrieb an Sitzwangen und Einstiegen und hält Jeansfarbe und Hautfett von der Oberfläche fern, ohne Glanz oder Griff zu verändern. Nach der Reinigung dünn auftragen, alle drei bis sechs Monate wiederholen.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" sealant for synthetic leather

    Seal faux leather and protect it from abrasion

    In stock (4× 1000 ml / 1 liter · 7× 100ml)
    From 14,30€ 14,41€
    Inhalt: 100mlUnit price (143,00€ / l)
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  • Kunstleder schützt du von außen mit der Versiegelung von COLOURLOCK

    Was ist die Kunstleder-Versiegelung von COLOURLOCK? Die Schutzstufe für Kunstleder und synthetische Lederimitate: COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" legt einen unsichtbaren, flexiblen Gleitfilm auf die Deckschicht, senkt den Abrieb an Sitzwangen und Einstiegen und hält Jeansfarbe und Hautfett von der Oberfläche fern. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.


    Kunstleder-Versiegelung von COLOURLOCK ist die Antwort auf ein Material, das Pflege gar nicht aufnehmen kann. Kunstleder ist eine Kunststoffhaut auf Gewebe, meist Polyurethan — keine Faser, die Fett einlagert, keine Pore, in die eine Creme einzieht. Kunstleder pflegen heißt deshalb schützen statt nähren: COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" bleibt als dünner, flexibler Film auf der Deckschicht und nimmt genau die Belastung auf, an der Kunstleder wirklich stirbt.

    • Reibung ist die Todesursache, nicht Trockenheit. Kunstleder reißt dort, wo Stoff über Kunststoff schleift: linke Sitzwange, Einstiegskante, Armlehne. Der Film senkt die Reibung zwischen Kleidung und Deckschicht. Heißt für dich: Die Stelle, an der du täglich ein- und aussteigst, altert nicht mehr doppelt so schnell wie der Rest des Sitzes.
    • Jeansfarbe bleibt oben statt einzuziehen. Indigo aus neuer Denim wandert unter Wärme und Druck in die Struktur der Deckschicht und lässt helle Sitze grau-blau anlaufen. Auf einer versiegelten Fläche liegt die Farbe auf dem Film und geht bei der nächsten Reinigung wieder mit ab, statt sich festzusetzen.
    • Alle drei bis sechs Monate, mehr nicht. Dünn verteilen, frei ablüften lassen, fertig — kein Nachpolieren, kein Abspülen. Stark beanspruchte Fahrersitze liegen näher an drei Monaten, Möbel und Zweitwagen an sechs. Die 100 ml begleiten ein Auto über mehrere Durchgänge, die 1000 ml / 1 Liter versorgen komplette Innenausstattungen und Sitzlandschaften.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler bei Kunstleder ist die Lederpflege aus dem Regal. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu Sitzen, die nach der Behandlung klebrig glänzen und Staub anziehen — und fast immer war es eine rückfettende Lederpflege oder ein Hausmittel wie Babyöl auf einer Polyurethan-Oberfläche. Kunststoff nimmt kein Fett auf, alles bleibt vollständig obenauf liegen. Deshalb: erst mit einem milden Lederreiniger von Naht zu Naht sauber machen, komplett trocknen lassen, dann wenige Milliliter Versiegelung mit einem weichen Tuch dünn verteilen und der Schicht eine Viertel- bis halbe Stunde zum Ablüften geben. Nicht nachpolieren. Und vorher an einer verdeckten Stelle testen, etwa unter der Sitzkante — geprägtes Fahrzeugkunstleder hält in seiner Narbung sonst mehr Produkt fest, als es braucht.


    Kunstleder altert an der Reibung nicht an der Trockenheit

    Kunstleder ist eine Kunststoffhaut auf Gewebe: Eine dünne Polyurethan-Deckschicht liegt auf einem Textilträger, und zwischen beiden gibt es nichts, was Pflege einlagern könnte.

    Genau deshalb greift das Denkmodell aus der Echtleder-Welt hier ins Leere. Echtes Leder ist ein Fasergeflecht, das Fett verliert und wieder aufnimmt — es trocknet aus, es lässt sich rückfetten. Kunstleder tut beides nicht. Was du auf eine PU-Oberfläche gibst, zieht nicht ein, sondern liegt oben: Entweder es lüftet ab oder es bleibt als klebriger Film liegen, der Staub bindet.

    Was Kunstleder stattdessen zerstört, ist mechanisch und chemisch zugleich. Mechanisch schleift Kleidung die Deckschicht Mikrometer für Mikrometer ab, bis der Textilträger durchscheint. Chemisch läuft Hydrolyse: Luftfeuchtigkeit und Wärme spalten über Jahre die Polyurethan-Ketten auf, der Kunststoff verliert seine Elastizität von innen. Merkst du daran: Die Fläche wird erst stumpf und hart, dann bricht sie an der ersten Stelle, die stark bewegt wird.

    Welche Stelle das ist, weiß jeder, der schon einmal ein drei Jahre altes Auto von innen angesehen hat: die linke Wange des Fahrersitzes, dazu Einstiegskante und Armlehne. Aus den einschlägigen Foren kennen wir Berichte über gerissene Sitzwangen nach anderthalb Jahren und rund 30.000 Kilometern — nicht als Materialskandal, sondern als Folge von rund tausendmal Rüberrutschen. Der Rest der Sitzfläche sieht daneben oft aus wie neu.

    Und hier liegt der Grund, jetzt zu handeln statt später: Ist die Deckschicht einmal offen, ist keine Pflege mehr zuständig. Ein Riss im Kunstleder wächst mit jeder Bewegung weiter, weil die Kante bei jedem Einsteigen aufgebogen wird. Was dann noch hilft, sind Reparaturmaterialien oder ein neuer Bezug. Die Versiegelung arbeitet ausschließlich davor.

    Ein Gleitfilm nimmt der Reibung die Angriffsfläche

    COLOURLOCK "Artificial Leather Protector" legt einen unsichtbaren, flexiblen Schutzfilm auf die Kunstlederoberfläche und setzt genau dort an, wo das Material verschleißt.

    Das Wirkprinzip ist unspektakulär und wirksam: Das Schutzpolymer bildet eine Gleitebene zwischen Kleidung und Deckschicht — die Jeans reibt über den Film statt über die Kunststoffhaut, und der Film ist der Teil, der nachgibt. Übersetzt: Der Abrieb, den sonst dein Sitzbezug abbekommt, landet in einer Schicht, die du alle paar Monate erneuerst. Flexibel muss sie dabei sein, weil Kunstleder unter jedem Körpergewicht arbeitet; ein harter Lackfilm würde beim ersten Einsteigen springen.

    Der zweite Effekt betrifft alles, was sich auf der Oberfläche festsetzen will. Der Film verändert, woran Schmutz, Farbstoffe und Hautfett überhaupt haften können — sie bleiben auf der Versiegelung liegen, statt in die Struktur der Deckschicht einzuwandern. Praktisch heißt das: Die nächste Innenraumreinigung braucht weniger Druck und weniger Chemie, weil du eine Auflage abnimmst und nicht eine Einlagerung herausholst.

    Was der Protector bewusst nicht tut, gehört zur Ehrlichkeit dazu: Er fettet nicht, er glänzt nicht auf und er verändert die Haptik nicht. Wer nach dem Auftrag den satten Schimmer erwartet, den Cockpit-Sprays hinterlassen, wird nichts sehen — und genau das ist der Punkt. Die originale Optik bleibt, wie sie ist, matt oder seidenmatt, je nachdem, was der Hersteller verbaut hat.

    Weil man einen unsichtbaren Film nicht ansehen kann, hilft ein einfacher Griff, um seinen Zustand einzuschätzen: Fahr mit der flachen Hand über die Sitzfläche. Solange die Hand ohne Widerstand darübergleitet, arbeitet die Schicht. Wird der Lauf spürbar zäher und die Fläche fasst sich wieder nach nacktem Kunststoff an, ist der Film abgetragen — dann ist der nächste Durchgang fällig, unabhängig davon, was der Kalender sagt.

    Erst der milde Lederreiniger, dann die dünne Schicht

    Eine Versiegelung konserviert, was unter ihr liegt. Auf ungereinigtem Kunstleder schließt du Hautfett, Staub und Jeansabrieb unter dem Film ein statt aus.

    Der Reinigungsweg ist bei Kunstleder kürzer als bei Echtleder, weil der Schmutz oben sitzt: Für die normale Runde reicht der Milde Lederreiniger, also COLOURLOCK "Leather Cleaner" (Mild). Er löst Alltagsschmutz, leichte Fette und Abrieb mit feinen Tensiden von der Deckschicht, ohne sie anzugreifen — und er ist damit genau der Reiniger, den der Hersteller vor dieser Versiegelung vorsieht. Zu einem stärkeren Reiniger greifst du nur, wenn eine Fläche jahrelang ungereinigt geblieben ist.

    Danach entscheidet die Sorgfalt beim Auftrag über das Ergebnis. Flasche schütteln, wenige Milliliter auf ein weiches, fusselfreies Tuch, in ruhigen Bahnen dünn über die komplette Fläche von Naht zu Naht verteilen — nie nur über die Stelle, die abgenutzt aussieht, sonst zeichnet sich die Behandlungsgrenze später ab. Danach lüftet der Film frei ab, in der Regel eine Viertel- bis halbe Stunde. Kein Abspülen, kein Nachpolieren, keine direkte Sonne während der Trockenzeit.

    Aus dem Detailing1-Alltag kommt ein Hinweis, den kein Datenblatt gibt: Die wenigsten Innenräume sind sortenrein. Was im Prospekt als Kunstleder-Ausstattung steht, ist oft eine Kombination aus Kunstleder-Wangen und Stoff- oder Mikrofaser-Mittelbahnen. Die Versiegelung gehört ausschließlich auf die Kunstlederflächen; für die textilen Bahnen daneben ist der Polster-, Textil- & Alcantara-Reiniger zuständig. Wer beides mit demselben Produkt behandelt, bekommt fleckige Ränder genau an der Naht.

    Jeans, Gurtschloss und Einstieg entscheiden über die Lebensdauer

    Drei Belastungen bringen Kunstleder im Auto um, und alle drei treffen dieselben zwei Handbreit Fläche rund um Fahrersitz und Einstieg.

    Die erste ist der Farbübertrag. Wir sehen häufig helle und beige Innenräume, in denen die Sitzfläche einen gleichmäßigen Blaustich trägt — dunkle, frisch gekaufte Denim gibt unter Wärme und Reibung am stärksten ab, und einmal eingewandert lässt sich Indigo nur noch mit einem Verfärbungsentferner angehen. Auf einer versiegelten Fläche bleibt der Farbstoff dagegen im Film, und der Film kommt bei der nächsten Reinigung mit herunter.

    Die zweite ist punktuelle Mechanik, und hier hat die Versiegelung eine klare Grenze. Gurtschlösser, die gegen die Wange schlagen, Nieten an der Gesäßtasche, Reißverschlüsse an Jacken und Hundekrallen erzeugen keinen Abrieb, sondern Schnitte und Kerben. Gegen einen Schlag mit einer Metallkante hilft kein Film von wenigen Mikrometern. Was hier hilft, ist der Griff zum Gurt beim Aussteigen — nicht die Chemie.

    Die dritte ist Wärme. Ein geschlossenes Auto in der Sommersonne erreicht im Innenraum leicht das Doppelte der Außentemperatur, und Wärme plus Feuchtigkeit ist genau die Kombination, die Hydrolyse beschleunigt. Deshalb altert die sonnenexponierte Seite immer zuerst. Für sonnige Standplätze und Cabrios lohnt es sich, das Intervall am kurzen Ende anzusetzen und die Fläche zwischendurch anzuschauen, statt stur nach Kalender zu arbeiten.

    Risse repariert die Versiegelung nicht und Echtleder braucht anderes

    Der Protector ist Prävention, keine Wiedergutmachung: Er hält eine intakte Deckschicht intakt und stellt keine wieder her, die bereits offen ist.

    Wir haben das testweise an einer bereits aufgeplatzten Sitzwange durchgespielt, und das Ergebnis war eindeutig: Der Film legt sich über die Bruchkante, die Kante bleibt sichtbar und arbeitet bei jedem Einsteigen weiter. Optisch ändert sich nichts, mechanisch auch nicht. Sobald der Textilträger durchscheint, ist der Fall bei den Reparaturmaterialien der Marke zu Hause, nicht bei der Versiegelung.

    Die zweite Grenze ist das Material selbst. Für pigmentiertes Echtleder gibt es mit COLOURLOCK "Leather Shield" ein eigenes Produkt, das in der Echtleder-Versiegelung steht — es ist auf eine atmende Lederdeckschicht abgestimmt, nicht auf eine Kunststofffolie. Welches Material du vor dir hast, klärt ein Blick auf die Poren: Echtleder zeigt eine unregelmäßige Narbung mit echten Poren, Kunstleder eine geprägte, gleichmäßig wiederkehrende Struktur. Bei Mischbezügen entscheidest du je Fläche, nicht je Fahrzeug.

    Und eine Verwechslung, die uns regelmäßig erreicht: Kunststoff im Innenraum ist nicht gleich Kunstleder. Die Kunststoff-Grundierung mit COLOURLOCK "Plastic Primer ND" ist eine Haftgrundierung für Verkleidungen und Konsolen, die anschließend gefärbt oder repariert werden — sie schützt nichts, sie bereitet vor. Wer sie statt der Versiegelung auf einen Sitz gibt, hat eine Grundierung ohne Farbe darauf. Für Hartkunststoffe an Türtafel und Mittelkonsole ist die Kunstleder-Versiegelung umgekehrt nicht gedacht.

    Der Rhythmus entscheidet über die Standzeit nicht die Menge

    Die Kaufentscheidung fällt in dieser Kategorie über die Fläche und den Zeitpunkt, nicht über die Dosis — mehr Produkt pro Durchgang bringt nichts.

    Beim Gebinde ist die Rechnung einfach: Die 100 ml reichen für mehrere Durchgänge an einem Fahrzeug und sind der richtige Einstieg, wenn du erst sehen willst, wie sich deine Sitze anfühlen. Die 1000 ml / 1 Liter lohnen sich, sobald mehr als ein Auto im Rhythmus läuft oder Möbel, Bürostühle, Bootspolster und Wohnmobil-Interieurs dazukommen — Kunstleder steckt längst nicht nur in Fahrzeugen.

    Der beste Zeitpunkt ist der, an dem noch nichts zu sehen ist. Bei einem Neuwagen oder Leasingfahrzeug gehört die erste Versiegelung in die erste Woche, solange die Deckschicht unberührt ist — vor dem ersten Sommer und vor der ersten neuen Jeans.

    Bei einem Gebrauchten beginnst du mit der gründlichen Reinigung und schaust dir danach die Fahrerseite genau an: Ist die Wange nur speckig und glänzend, greift die Versiegelung noch vollständig; ist die Struktur bereits aufgeraut und stumpf, verlangsamst du den weiteren Verschleiß, holst aber nichts zurück. Und wenn du unsicher bist, was in deinem Auto verbaut ist, frag lieber vorher bei uns nach als nach dem ersten Riss.

    Der Gedanke, der diese Kategorie trägt, ist genau der, der Kunstleder von Echtleder trennt: Es gibt hier kein Zurück. Echtes Leder kannst du nachfetten, nachfärben, weichmachen — eine durchgescheuerte Kunststoffhaut nicht. Deshalb liefert die Kunstleder-Versiegelung ihren gesamten Wert vor dem Schaden ab und nicht danach. Alle weiteren Schutzstufen der Marke findest du eine Ebene höher: Versiegelung & Imprägnierung von COLOURLOCK.

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